Albrecht Altdorfer - auch Albrecht Altdorffer - war ein deutscher Maler, Kupferstecher und Baumeister der Renaissance. Er gilt neben Wolf Huber als Hauptmeister der sogenannten Donauschule, einer Stilbewegung entlang der Donau in Bayern und Österreich. (Quelle: Wikipedia)
Geboren: 1480, Regensburg
Gestorben: 12. Februar 1538, Regensburg
Ausgestellt in: Rijksmuseum Amsterdam, National Gallery of Art
Epochen: Niederländische Renaissance, Renaissance, German Renaissance

Links zu Albrecht Altdorfer: Regensburger Studien zur Kunstgeschichte - ...

Landscape of Danube near Regensburg Albrecht Altdorfer W.A.F. 30 Alte Pinakothek MunichDonaulandschaft mit Schloss Wörth an der Donau um 1522, 30 x 22 cm, Öl auf Holz

Seine "Donaulandschaft bei Regensburg" ist das erste reine Landschaftsgemälde, das uns überliefert ist aus der Zeit des ausgehenden Mittelalters. Das Bild zeigt Schloss Wörth, den Scheuchenberg und die Donau. Das Ölgemälde ist zwischen 1520 und 1525 entstanden und ist nur 30cm x 22cm groß. Zwei hochragende Bäume grenzen das Bild wie ein Rahmen ab, so dass man wie durch einen Schlauch in die Ferne schaut. Man blickt einfach nur in die Landschaft hinein, der Mensch ist nicht wichtig; alles, was zählt, ist die Natur. In diesem Bild sind die für Altdorfer typischen Ballungen der Wolken zu sehen. Er gestaltet die Wolken in weißen, blauen und grauen Farbtönen und verwendet die Farbperspektive. Außerdem verwendet er den Hell-Dunkel-Kontrast, um eine perspektivische Bildwirkung zu erzeugen. Dieses ist besonders deutlich bei der Betrachtung der Bäume zu erkennen. Helle, beleuchtete Blätter stehen im Vordergrund, dunkle Flächen dahinter. Sehr interessant ist die naturgetreue Darstellung der Pflanzen und Bäume, die Altdorfer bis ins Detail ausgearbeitet hat. Altdorfer muss mit sehr feinen Pinseln gearbeitet haben, da trotz des kleinen Formates solche Feinheiten ins Auge fallen.

 

Mit Albrecht Altdorfer - einem Maler im Schlachtengetümmel seiner Karriere - beschäftigte sich der Oberpfälzer Autor Harald Grill am 25. Mai 2006 in Bayern2 Radio: "Im Februar 1519 vertreibt der Regensburger Rat die Juden aus der Stadt. Mitglied dieser Abordnung war auch der Maler Albrecht Altdorfer. Jahrhunderte später wird man einige der Grabsteine des damals zerstörten jüdischen Friedhofs als Pflastersteine im Hof seines Hauses entdecken ..."

Auch ein Gedicht widmet Harald Grill dem Maler-Meister, genauer seiner "Donaulandschaft":

mia taat ma gern lebn
weit drin in
deine alte farbn

weit drin in 
deiner landschaft

weil aaf de
passen s aaf