Recht schaffende

Die Paneuropa-Ideen des Graf Dr. Richard Nikolaus von Codenhove-Kalergi

BriefmarkeRNGrafCodenhofe

Höflichkeit ist die große Erzieherin zur Menschlichkeit.
Sie gewöhnt den Menschen an Form, Takt, Rücksicht.
So gestaltet und verfeinert sie seine Seele.
(Graf Dr. Richard Nikolaus von Codenhove-Kalergi)

Politiker, Schriftsteller, Gründer der Paneuropa-Bewegung 1923 in Wien, Generalsekretär der Europäischen Parlamentarischen Union.
Geboren am 16.11.1894 in Tokio, gestorben am 27.07.1972 in Schruns (Vorarlberg).

erster Träger des Aachener Karls-Preises: Link

Bernhard Setzwein stellt in seinem Roman "Der böhmische Saumrai" Ideen von Bruder Richard Nikolaus dar:

Coudenhove Kalergi

Richard "Niki" wurde noch in Tokio geboren. Als er ein Jahr alt war, übersiedelte die Familie in das elterliche Schloss Ronsperg in Westböhmen. Er wurde von Privatlehrern unterrichtet. Sein Vater, der 16 Sprachen beherrschte, unterrichtet ihn in Russisch und Ungarisch. Später kam er ans Theresianum in Wien und studierte danach an der Alma Mater Rudolphina Philosophie und Geschichte. 1915 heiratete er die österreichische Schauspielerin Ida Roland (1881–1951). 1916 wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Nach dem Ende der österreichisch-ungarischen Monarchie (1918) nahm er zuerst die tschechoslowakische und später die französische Staatsbürgerschaft an.

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Während des Zweiten Weltkrieges emigrierte er zunächst in die Schweiz und später in die USA. 1952 heiratete er die Schweizerin Alexandra Gräfin von Tiele, geb. Bally, eine Arzttochter aus Solothurn, die im Jänner 1968 verstarb. 1969 heiratete er in dritter Ehe die Österreicherin Melanie Benatzky Hoffmann, die Witwe des Komponisten Ralph Benatzky.
Seine Schwester Ida Friederike Görres (1901–1971) war Schriftstellerin, sein Bruder war Gerolf Coudenhove-Kalergi (1896–1978). Dessen Tochter ist die Journalistin Barbara Coudenhove-Kalergi (* 1932), die damit Richard Nikolaus’ Nichte ist.

Werdegang
Der Erste Weltkrieg brachte Coudenhove-Kalergi zur Politik: „Den ersten Weltkrieg empfand ich als Bürgerkrieg zwischen Europäern: als Katastrophe erster Ordnung.“ Er entwickelte die visionäre Idee von „Pan-Europa“, die zum Thema seines Lebens wurde. Sein Vorschlag, ein Paneuropa zu schaffen, erregte 1922, als Kalergi gerade 28 Jahre alt war, internationales Aufsehen.
1923 schrieb er auf Schloss Würting in Oberösterreich - nach B. Setzwein wurden diese Ideen auf Ronsperg eingehend diskutiert - sein programmatisches Buch „Pan-Europa“. Im Jahr 1924 gründete Coudenhove-Kalergi die Paneuropa-Union, die älteste europäische Einigungsbewegung. Im Lauf der Zeit gehörten dieser Albert Einstein, Thomas Mann und Otto von Habsburg ebenso an wie Spitzenpolitiker wie Konrad Adenauer, der französische Außenminister und Friedensnobelpreisträger Aristide Briand, der tschechoslowakische Außenminister Edvard Beneš und der französische Ministerpräsident Edouard Herriot. Die österreichische Sektion führten der damalige Bundeskanzler Karl Renner und dessen Stellvertreter Ignaz Seipel an. Coudenhove-Kalergi war damit Vordenker der heutigen europäischen Idee und des europäischen Selbstverständnisses und der europäischen Identität. Prinzipien eines Europa im Sinne Coudenhove-Kalergis waren Freiheit, Frieden, Wohlstand und Kultur, die noch heute das Selbstverständnis Europas kennzeichnen.
Seit 1922 war Coudenhove-Kalergi Mitglied der Wiener Freimaurerloge Humanitas, die sich in erster Linie karitativen Aufgaben widmete, für soziale Reformen einsetzte und die pazifistische Bewegung für ein besseres Verständnis zwischen den Völkern unterstützte.[6] In den 1930er-Jahren wendete er sich in verschiedenen Publikationen gegen den nationalsozialistischen Judenhass im Deutschen Reich und führte damit das Werk seines Vaters fort, dessen Studie über das Wesen des Antisemitismus er neu verlegte.
Die Paneuropa-Union wurde im nationalsozialistischen Deutschland verboten. Nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 floh er mit seiner jüdischen Frau zunächst nach Ungarn. 1939 erhielt er die französische Staatsbürgerschaft. Als Immigrant lehrte Coudenhove-Kalergi in den USA von 1942 bis 1946 an der New York Universität Geschichte, zunächst als Lehrbeauftragter (Lecturer), ab 1944 als Professor. In Europa fanden seine Ideen mit dem heranrückenden Zweiten Weltkrieg kaum noch Beachtung.

AgnesAlbrecht 1957 Reserl Ebner und Alfred DickAlfred Dick wurde 1927 in Passau geboren. Nach dem Besuch der Lehrerbildungsanstalten Zangberg, München-Pasing und Straubing unterrichtete er zunächst in Passau als Volksschullehrer, ab 1953 war er im Schülerheim in Straubing tätig, ab 1958 bis 1970 als Leiter des Schülerheims, welches damals dem heutigen Anton-Bruckner-Gymnasium angegliedert war. Dick brachte sich in verschiedenen Bereichen in das gesellschaftliche Leben Straubings und Bayerns ein:

  • 1956 Stadtrat in Straubing
  • 1957 Herzog Albrecht bei den Agnes-Bernauer-Festspielen
  • 1962 Landtagsabgeordneter
  • 1970 Staatssekretär des neu gegründeten Umweltministeriums mit Staatsminister Dr. Max Streibl, dem ersten Ministerium dieser Art in Europa
  • 1977 Umweltminister
  • 1990 unfreiwilliges Ausscheiden als Umweltminister unter Ministerpräsident Dr. Max Streibl, Nachfolger wird Dr. Peter Gauweiler

 

MolkeTest

Zu den in seiner niederbayerischen Heimat unvergesslichen Ereignissen seines Lebens gehört sicher, wie er 1957 den verliebten Herzog Albrecht spielte und als er, sozusagenals Beleg für die Ungefährlichkeit der Tschernobyl-Molke, vor laufenden Kameras auf dem Abstellgleis der tschernobyl-verstrahlten Molke bei Rosenheim eine Fingerprobe kostete. Allerdings berichtete der einstige Sprecher des bayerischen Umweltministeriums Günter Grass nach dem Tod von Alfred Dick, dass „der für seine Schlitzohrigkeit bekannte Minister den Mittelfinger ins Molkepulver gesteckt und den Zeigefinger abgeschleckt“ habe, um so eine vermeintliche Sicherheit des Milcherzeugnisses vorzutäuschen. Quelle: Wikipedia

In die Zeit seines politischen Wirkens fielen heftige Kontroversen: Ausbau der Atomenergie, Rhein-Mai-Donau-Kanal, Tschernobyl, Wackersdorf uvam.

Die Stadt Straubing hat Alfred Dick in mehrfacher Art und Weise geehrt:

1982 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen.
2006 beschloss der Straubinger Stadtrat, einen Teil des Südrings, welcher den Straubinger Süden mit dem Osten verbindet, als "Alfred-Dick-Ring" zu benennen.

Bildschirmfoto 2018 03 14 um 08.15.122010 wurde eine Parkanlage in der Nähe des Theaters am Hagen, entstanden anl. der Landesgartenschau 1989, als "Alfred-Dick-Park" benannt. Zu dieser  Parkanlage gehören ein "Eis-Weiher" mit Bühnenanlage, ein Aussichtsturm, ein Abenteuerspielplatz. Seit vielen Jahren finden dort Veranstaltungen verschiedenster Art statt: Link zum Lagafest 2014

Anlässlich des Todes des ehemaligen Bayerischen Staatsminister und langjährigen Landtagsabgeordneten würdigte Landtagspräsident Alois Glück seinen Parteifreund Alfred Dick als herausragenden Parlamentarier und mutigen Pionier der Umweltpolitik in Bayern. „Alfred Dick war ein Pionier der Umweltpolitik in Bayern. In den Aufbaujahren des Bayerischen Umweltministeriums hat Alfred Dick zunächst als Staatssekretär und später als Ressortminister durch höchstes Engagement und große Weitsicht unschätzbare Verdienste erworben.“

Alfred Dick starb am 7. März 2005 in Straubing. 

 

Quellenangaben
Bilder: Onetz, Agnes-Bernauer-Festspielverein
Texte: div. Wikipedia, Dorit-Maria Krenn, Straubinger! 23 kurze Porträts, Straubing 2007, S. 98-101

 

 

Bildschirmfoto 2018 06 07 um 05.32.27Das niederbayerische Straubing hat eine lange Geschichte. So lassen sich erste Siedlungsspuren bereits um etwa 6000 v. Christus nachweisen. In römischer Zeit, seit ca. 70 n. Chr., entwickelte sich Straubing zu einem bedeutenden Militärstandort an der ostraetischen Donaugrenze.

1218 gründete der Wittelsbacherherzog Ludwig I. (1174 - 1232) einen Kilometer donauaufwärts von der alten Siedlung, der „Altstadt", entfernt auf hochwassersicherem Gebiet eine „neue Stadt", wie u.a. in einem Chorbuch des Klosters Windberg überliefert ist: „Item anno domini MCCXVIII constructa est nova Strubinga".

In diesen wunderbar warmen Tagen des Mai und Juni 2018 feiert Straubing also das 800-jährige Gründungsfest, auch zu Ehren des Gründervaters Ludwig I, dem "Kelheimer", geb. am 23. Dezember 1173 in Kelheim, gest. am 15. September 1231 ebenda. Den Beinamen "der Kelheimer" erhielt er, weil er in Kelheim, wo er einem Attentat zum Opfer fiel, die lange Tradition der Wittelsbachischen Herrschaft über Bayern begründet hatte.

Auch gebürtig in Kelheim an der Donau - am 18. April 1948 -  ist Wolfgang A. Herrmann, seit 1995 Präsident der Technischen Universität München, TUM. Diesem "Herrmann der Kelheimer" verdankt es Straubing - neben vielen anderen, dass zum 1. Oktober 2017 das vom Bayerischen Landtag einstimmig beschlossene Errichtungsgesetz zum TUM – Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit in Kraft trat. Damit ist der vierte Standort der Technischen Universität München (TUM) begründet. Der Festakt fand in Gegenwart von Ministerpräsident Horst Seehofer am 1. Oktober 2017 im Rittersaal des Straubinger Herzogschlosses statt. Der Neubeginn unter der Gesamtverantwortung der TUM signalisiert die interdisziplinäre Schwerpunktsetzung auf Biotechnologie und Nachhaltigkeit. Dieser Eintrag in RePaLi unter "Menschen, Recht schaffend" würdigt Herrmanns Engagment.

Aufgewachsen ist Herrmann - im Bild ganz links - als Sohn eines Lehrers in der Dorfgemeinde Ihrlerstein oberhalb Kelheim gelegen. Er besuchte das Donau-Gymnasium Kelheim, wo er 1967 das Abitur ablegte. Anschließend studierte er Chemie an der TH (ab 1970: TU) München als Stipendiat der Bischöflichen Studienstiftung Cusanuswerk, wo er 1971 beim späteren Nobelpreisträger Ernst Otto Fischer seine Diplomarbeit anfertigte. Er wurde 1973 mit einer Arbeit über optisch aktive Übergangsmetall-Komplexe bei Henri Brunner an der Universität Regensburg zum Dr. rer. nat. promoviert. Nach einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bei P. S. Skell an der Pennsylvania State University (USA) von 1975 bis 1976 habilitierte er sich 1978 an der Universität Regensburg mit einer Experimentalarbeit über „Organometall-Synthesen mit Diazoalkanen“.

  • 1979 erhielt er einen Ruf an die Universität Regensburg. 1982 wechselte er auf einen Lehrstuhl an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. 1985 wurde er Nachfolger von Ernst Otto Fischer auf dessen Lehrstuhl an der TU München und Vorstand am Anorganisch-Chemischen Institut. Von 1988 bis 1990 war er Dekan der Fakultät für Chemie.
  • Seit 1995 ist Wolfgang A. Herrmann Präsident der TU München. 1999, 2005, 2007 und 2013 wurde er als Präsident wiedergewählt. Er ist heute der am längsten amtierende Universitätspräsident in Europa.
  • Er ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, der acatech – Nationale Akademie der Technikwissenschaften, der Royal Swedish Academy of Engineering Science und korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und des Kuratoriums der Konrad-Adenauer-Stiftung.
  • Im August 2010 positionierte sich Herrmann als einer von 40 Unterzeichnern des Energiepolitischen Appells, einer Lobbyinitiative der großen Stromkonzerne RWE, Vattenfall und E.ON, um die Laufzeitverlängerung deutscher Kernkraftwerke voranzubringen. Gleichzeitig setzt er sich für die „Grünen Technologien“ ein, die an der TU München langfristig als Forschungsschwerpunkte angelegt sind, z. B. Elektromobilität, Energieeffizientes Bauen und Planen.
  • Er ist Inhaber zahlreicher Ehrendoktorwürden deutscher und internationaler Universitäten sowie der höchstrangigen Auszeichung des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst.

Am 17. Oktober wurde Prof. Thomas Hofmann vom Hochschulrat der TUM als Präsident gewählt. Damit tritt er am 1. Oktober 2019 die Nachfolge von Prof. Wolfgang A. Herrmann an, der dann 23 Jahre lang die Geschicke der TUM - Technische Universität München - äußerst erfolgreich geleitet haben wird. Unter Herrmanns Führung wurde die TUM tiefgreifend reformiert und auf internationales Spitzenniveau geführt, sein Nachfolger ist seit 2009 Geschäftsführender Vizepräsident für Forschung und Innovation der TUM. Er hatte bedeutenden Anteil an den Erfolgen der TUM in der Exzellenzinitiative.

Bei all seinen Verdiensten sollten aber auch zwei Schattenpunkte in seiner Karriere nicht unerwähnt bleiben:

  • 1998 übernahm er beim Ball des Wiener Korporationsrings den „Ehrenschutz“. Herrmann wurde vorgeworfen, damit indirekt die im WKR vertretenen Burschenschaften unterstützt zu haben, darunter unter anderem die von Medien und Politikern als rechtsradikal eingeschätzte Teutonia.
  • Kurz vor seiner ersten Wiederwahl als TU-Präsident im Jahre 1999 war Herrmann designierter bayerischer Staatsminister für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, sagte aber aufgrund eines laufenden Ermittlungsverfahrens in einer bereits erledigten Steuersache kurz vor der Ernennung ab.

Quellen: Dorit-Maria Krenn, Wikipedia, Präsidialbüro TUM

In der Geschichte spielte Niederaltaich als ältestes und reiches Benediktinerkloster — um 741 von Herzog Odilo gegründet -  eine äußerst bedeutsame, herausragende Rolle. Mit dem Jahre 1803 — also mit der Säkularisation, Aufhebung aller Klöster -  war es vorbei mit Ruhm, Kultur und Bildung im kleinen Dorf Niederalteich.
Zwar wurden nach dem Wiener Kongreß (1814/15) in Bayern die Beziehungen zwischen Staat und Kirche um Konkordat von 1817 neu geordnet, aber die Neuerrichtung des Klosters sollte an die hundert Jahre währen. Eine Reihe schwerer Schicksalsschläge, etwa der Blitzeinschlag am 7. März 1813, aber auch die beharrliche Weigerung der Unterstützung der damaligen Pfarrei Niederalteich.
GrabmalKnabenbauerEine hervorragende Rolle spielte in den Bemühungen um die Wiederbegründung des Klosters Niederaltaich Franz Xaver Knabenbauer:

o 25. November 1833: geboren als 4. Kind des Huf- und Nagelschmieds Ignaz Knabenbauer und seiner Frau Gertraud
o Lateinschule in Metten und Theologiestudium in Passau
o 25. Juli 1857: in Passau Priesterweihe
o unter Max Josephs Regierung (1806-1825) ehemalige Klosterkirche Niederaltaich zur Pfarrkirche von Niederalteich
o div. Pfarrstellen, auch in Passau – ab 1867 Religions-Gymnasial-Professor am Leopoldinum Passau
o 25. Jan. 1888: erster Kontakt mit dem damaligen Abt Benedikt Braunmüller (1884 — 1898) von Metten wegen einer Neubegründung Niederaltaichs
o Pater Bonaventura: Knabenbauer ein „echter Niederbayer, groß, breitstämmig, mit einem festen Kopf und doch nicht zu fürchten. Aus seinen Augen leuchteten Liebe und Freundlichkeit.“
o 20. April 1888: das gesamtes Vermögen solle nach seinem Tode testamentarisch an das Domkapitel Passau gehen – darin bereits enthalten 40.000 Goldmark aus dem Nachlass seines Bruders Johann Baptist
o 1904 Vorsprache in Metten bei Abt Leo Mergel mit einem Angebot von 150.000 Mark – aus seinem Vermögen - zum Zwecke der Wiedererrichtung des Klosters Niederaltaich - Eingabe an das Bayerische Staatsministerium mit Bitte um Genehmigung
o 1904 mit 71 Jahren Ruhestand - doch schon 1905 schleichende Nierenerkrankung
o 1905 Berufung von Abt Leo Mergel als Bischof von Eichstätt – Nachfolger Abt Willibald Adam
o 20. April 1908: Tod des Franz Xaver Knabenbauer, ohne großes Lebensziel erreicht zu haben
o 10. Juli 1917: Beschluss des Mettener Konventkapitel unter Abt Willibald Adam, Niederaltaich wieder zu besiedeln - unter Annahme des Knabenbauer’schen Testament-kapitals von 220.000 Mark
o 20. August 1917: Ersuchen des Mettener Abts bei der bay. Staatsregierung um Aufenthaltsgenehmigung für 2 Patres und einen Laienbruder in Niederaltaich
o im Nov. 1917: die Brauereibesitzerswitwe Marıa Wohlmuth bietet der Abtei Metten die ehemalige Niederalteicher Klosterbrauerei samt Grundbesitz für 600.000 Mark zum Kauf an – nimmt Metten das Angebot an
o das Knabenbauer’sche Vermögen, das bei seinem Tode 180.000 M betrug, inzwischen auf 224.690,32 M angewachsen und wird für den Ankauf der Wohlmuthschen Besitzungen verwendet
o 10. Dezember 1918: Genehmigung der Wiederbesiedlung Niederalteichs aus Rom

Quellen:

  • Helene Gehwolf: Geistlicher Rat Franz Xaver Knabenbauer --- der große Sohn Niederalteichs Wiederbegründer der Abtei Niederaltaich, anl. des 110. Todestages am 20. April 2018
  • Benediktinerabtei Niederaltaich – Geschichte des Klosters von der Gründung bis zu Gegenwart, von Georg Stadtmüller unter Mitarbeit von Bonifaz Pfister OSB, Nachdruck der 2. Auflage, bayerische Benediktinerakademie München 2012

5 Schmidl

Ulrich Schmidl ...

 

 

Am Ludwigsplatz am Haus Nr. xx hat die Stadt Straubing hoch oben ...